HempAge

HempAge Sneakers aus Hanf 1 Paar oder 6 Paar Superpack schwarz


Artikelnummer BL005S-3941-1P


* inkl. ges. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sneakers aus Hanf für Sport und Freizeit

Hanf sorgt für ein angenehmes und frisches Hautgefühl im Sommer. Bei empfindlicher und allergischer Haut wirkt Hanf besonders entspannend und gibt ein gutes Hautgefühl. Das Modell BL005 aus dem Hause HempAge weist eine besonders feine und engmaschige Verarbeitung auf. Dadurch ist dieses Hanfprodukt optisch sehr ansprechend und die Socke kann auch zum hellen Sommer-Anzug und sonstiger eleganterer Kleidung getragen werden. Das Bündchen ist venenfreundlich gearbeitet und schneidet nicht ein.

Kuschelweiche warme Frotteesocke aus Hanf und Biobaumwolle - Plüsch von der Zehe bis zur Wade

Wer Frottee-Socken mag, wird diese Socke lieben: Natürliche Hanffasern werden bei diesem HempAge-Sockenmodell mit Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau zu einer herrlich weichen Vollfrottee-Socke verarbeitet. Hanf sorgt für ein angenehmes und frisches Hautgefühl. Bei empfindlicher und allergischer Haut wirkt Hanf besonders entspannend und gibt ein gutes Hautgefühl. Für diese Socke wird neben Hanf auch hochwertige Baumwolle verarbeitet, die Baumwolle kommt aus kontrolliert biologischem Anbau. Diese Hanfsocke eignet sich auch hervorragend als Kuschelsocke vor dem Fernseher oder, wenn die Nächte mal besonders kühl sind, auch als wärmende Bettsocke. Die Verwendung natürlicher Materialien garantiert eine optimale Luftzirkulation.
 

1 Paar Farbe schwarz
94% Hanf, 4% Polyamid, 2% Elasthan

30 Grad Maschinenwäsche



 

Produkte aus Hanf weisen viele hervorragende Trageeigenschaften auf, die in den letzten Jahrzehnten im modernen Europa etwas in Vergessenheit geraten sind.

Jedoch ist zu beobachten, dass der Trend zu natürlichen Rohstoffen und Materialien nicht um das Thema HANF herumkommt. Der Mensch besinnt sich wieder und läßt sich verwöhnen - von Textilien aus dem Hause Mutter Natur.

 

Socken aus Hanf weisen folgende Eigenschaften auf:

- angenehm regulierend - eine intensive Feuchtigkeitsaufnahme und schnelle Abgabe erzeugt ein kühlendes Tragegefühl, das man in heißen Sommern nicht missen möchte

- antibakteriell und verhindert die Entstehung von Gerüchen - Auch diese Vorzüge haben Sie, insofern Sie auf chemische Beschichtungen verzichten, ausschließlich bei Hanftextilien. Und im Gegensatz zu seinen chemischen Nachahmern bleibt dem Hanftextil diese Eigenschaft dauerhafterhalten.

- die mikroelektronische Ladung entspricht genauer jener der menschlichen Haut, statischen Ladungen wird somit entgegengewirkt

- eine höherer UV-Schutz bei vergleichbarer Stoffdichte, somit sind Textilien aus Hanf in der prallen Sonne jenen aus Baumwolle vorzuziehen

 

 

HempAge garantiert für seine Hanfprodukte:

- beim Anbau von Hanf für die Fa. HempAge wird kein Pflanzenschutz- noch Insektenschutzmittel benutzt.

- Stoffreste beim Zuschnitt werden recycelt, Stoffreste werden mechanisch zerpflückt und mit 30 % frischer Biobaumwolle zu frischem Garn verarbeitet (durch frische Baumwolle erreicht man die Stabilität der Garne)

- HempAge ist Mitglied der FairWearFoundation (FWF)

- Färbung nach GOTS

 

 

 

 

 

 

Die Firma Colour Connection, ursprünglich als fairer Händler tätig, fusionierte 1999 mit dem Unternehmen Hanfzeit zu der HempAge AG. Ökologische Textilien fair herzustellen und zu vertreiben, lautete die Devise. Erklärtes langfristiges Ziel von HempAge ist es, dem Rohstoff Hanf wieder zu der Geltung zu verhelfen, die er verdient. In einer Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten bietet Hanf eine echte Alternative zu umweltbelastenden Materialien. So ist zwar heute noch der Hanfstoff in der Herstellung um ein Mehrfaches teurer als vergleichbares Material aus Baumwolle, die Ökobilanz dagegen um ein Vielfaches besser. Um Hanfprodukte erschwinglich zu machen, verzichtet HempAge auf kostenintensive Werbung sowie auf Handelsvertreter, in der Kollektion setzt Hempage bewusst auf einen zeitlosen Stil.

 

 

Material:

94 % Hanf  |  4 % Polyamid  |  2 % Elasthan

 

Hanf
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"Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in den Himmel" - folgen wir diesem berühmten Jesuswort in der Übersetzung von Luther, dann war Jesus so etwas wie Surrealist. Kamele, die durch Nadelöhre gehen, erwarten wir eigentlich eher auf den Bildern eines Dalí als in der Heiligen Schrift. Tatsächlich  wurden mit  Kamelos, wie es in der griechischen  Vorlage von Luthers Übersetzung heißt, keine Tiere, sondern die Seile aus Cannabis bezeichnet, mit denen die griechische Flotte vertaut war. "Eher geht ein Hanftau durch ein Nadelöhr..." - das Bibelwort greift also zu einem ganz alltäglichen Vergleich - und die Korrektur von Luther's Übersetzungsfehler bringt ein verborgenes Stück Hanfgeschichte an den Tag. Außer im griechischen Kamelos steckt Cannabis auch in dem bis heute gebräuchlichen englischen Wort für Leinwand - Canvas -  uns eben solchen Canvas benutzte auch der nach San Francisco ausgewanderte fränkische Schneider Levi Strauss für seine 1873 patentierte Nietenhose - die erste Jeans. Kein anderes Materialhätte die auf dem Warenzeichen der Firma dargestellte Zerreißprobe - zwei Pferde versuchen, eine Hose auseinanderzuziehen - ausgehalten, außer dem unverwüstlichen Segeltuch aus Hanf, das Strauss benutze. Für seine Kunden, die oft im Wasser arbeitenden Goldwäscher, war aber nicht nur die Reißfestigkeit ihrer Arbeitshose interessant, anders als alle anderen Fasern konnte Hanfgewebe auf ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Wasser aufnehmen, ohne Schaden zu leiden und zu verrotten. Diese "Naßfestigkeit" der Hanffaser war vor dem Siegeszug der Kunstfasern absolut einzigartig und machte Cannabis zum unverzichtbaren Rohstoff. Nicht nur für robuste Bekleidung und Uniformen, Planen und Zelte, sondern vor allem für  alle maritimen Zwecke: für Seile und Segel eines einzigen  Großseglers wurden über 60 Tonnen  Hanffasern benötigt.

"Dampf statt Segel" und "Nylon statt Leinenhemden"...

So könnte man in Kurzfassung den Niedergang der Märkte für Hanffasern beschreiben: billige Importbaumwolle für Bekleidung,  billige Ersatzfasern aus den Kolonien wie Jute und Sisal und seit den 1930er Jahren die Kunstfasern, machten der angestammten Textilfaser Hanf die Märkte streitig. Ähnlich verlief die Entwicklung auf dem Markt fürPapier, wo Hanffasern  Mitte des 19. Jahrhunderts durch einen neuen, scheinbar kostelosen Rohstoff ersetzt wurden: Wald. Durch neue Maschinen zum Schreddern von Bäumen und Chemikalien zur Leimung  wurde die im Vergleich zu Hanf minderwertige Holzfaser zum bevorzugten Papierrohstoff. Dass Hanf auf derselben Fläche 4-5 mal soviel Papier liefert wie ein Wald spielte zu dieser Zeit eine untergeordnete Rolle, die Bäume wuchsen ja von selbst und mußten nur geschlagen werden -  seit aber in jüngerer Zeit die klimatischen Konsequenzen eines Kahlschlags des Planeten bewußt geworden ist, könnte Hanf einmal mehr zu einem Retter in der Not werden. Ökonomisch wieder wettbewerbsfähig wird die Hanffaser  für Papier aber erst, wenn die ökologischen Schäden, die der Kahlschlag von Regenwäldern verursacht, in die Rechnung für Holzpapier eingeht. Dasselbe gilt für die  Textilien aus Baumwolle: 50% aller Pestizide werden in einem Anbauland wie USA allein für Baumwolle verbraucht. Solange die dramatischen Schäden, die dieser Gifteinsatz verursacht, nicht in die Preise für die "billigen" Cotton-T-Shirts eingehen - solange müssen Hanf-Textilien, für deren Anbau keinerlei Pestizide eingesetzt werden, ein "hochpreisiges" Nischenprodukt bleiben.  Als technische Faser - im Dämmstoffbereich und im Automobilbau, ebenso wie für Spezialpapiere (Zigarettenpapier) - hat sich Hanf seine angestammten Märkte aber schon wieder zurückerobert. Selbst auf Jeans, T-Shirts und Hemden aus Hanf  - obwohl doppelt so teuer wie Baumwollware - möchten viele Benutzerinnen und Benutzer nicht mehr verzichten. Sie kommen giftfrei auf die Haut  und verfügen wegen der perfekten Feuchtigkeitsregulierung der Faser über einzigartige Trageeigenschaften: "Cool when it's hot, hot when it's not."

 

Polyamid
Polyamidfaser

ist eine elatische Kunstfaser. Nylon, Perlon und Dederon sind zB Begriffe für diese Art der Kunstgarne.

Polyamide mischt man den Stoffen bei, um ihnen eine bessere Standfestigkeit zu geben, sprich haltbarer zu machen. Socken aus reiner Baumwolle - wie auch reiner Wolle - werden sich an den Belastungsstellen ganz schnell aufdröseln, deswegen der Zusatz an Kunstfasern. Solange der Anteil an Kunstfasern unter 50 % liegt, ist an den Trageeigenschaften der Baumwolle relativ wenig Veränderung festzustellen.

 
Elasthan
Elasthan Schnüre
Elastan, im nordamerikanischen Sprachraum Spandex, in anderen Ländern elastane, ist eine äußerst dehnbare Kunstfaser. Sie ähnelt Gummi, hat aber eine höhere Festigkeit, ist haltbarer und wird nicht so schnell brüchig. Elasthan ist unempfindlich gegen Schweiß, Kosmetika und Waschmitteln, vergilbt und
vergraut aber schnell und ist empfindlich gegenüber chlorhaltigen Bleichmitteln
und Temperaturen über 100° C.

Die ersten Fasern aus Elastan kamen 1959 als Fibre K auf den Markt, nachdem Joseph Shivers beim amerikanischen Chemiekonzern DuPont ein Verfahren zur großtechnischen Herstellung entwickelte. Es war verklebtes Multifilamentgarn aus Polyurethan. Ab 1962 wurde Fibre K in großen Mengen unter der Marke Lycra vertrieben. Weitere Marken sind creora (Hyosung), Elaspan (Invista) und Linel(Fillattice).

Der Stoff Elastan, auch unter der Bezeichnung Lycra bekannt, ist eine synthetische Faser, die sich durch außergewöhnliche Elastizität hervorhebt. Er ist stärker sowie haltbarer als Gummi.

Elasthan wird vor allem für Bekleidungsstücke verwendet, welche sich sehr gut anpassen sollen (zB Socken und Sportbekleidung).

 

 

Pflege: