HempAge

HANF-Einlegesohle


Artikelnummer DH900-41


* inkl. ges. MwSt. zzgl. Versandkosten

Tau-gerösteter Hanf ummantelt von natürlichem Hanf-Baumwoll-Gewebe.

So wie die Hanfpflanze Schädlinge auf natürliche Weise fernhält, bieten die Hanffasern Bakterien und Pilzen keinen Nährboden. Die hohe Feuchtigkeitsaufnahme der Hanffaser sorgt dafür, dass Sie zu jeder Jahreszeit behaglich gut zu Fuß sind! Das Klima im Schuh bleibt angenehm trocken und durch die hohe Luftkirkulation wird ein angenehmer kühlender Effekt verhorgerufen.
 
Die Färbung entspricht den Richtlinien nach GOTS (Global Organic Textile Standard). Diese beinhalten umweltgerechte Produktion und bescheinigen soziale Arbeitsbedingungen, die regelmäßig auditiert werden.
Die Einhaltung der Fairtrade Prinzipien wird durch die FairWear Foundation überwacht.
 
Unsere Hanfbekleidung wird nicht nur Fairtrade und ökologisch produziert, sondern sie bietet auch einen hohen Tragekomfort und einen sehr guten Klimaaustausch.

Da die Pflanze Hanf bei ihrem Anbau keinerlei Pestizide benötigt, kann unsere Naturbekleidung auch komplett chemiefrei hergestellt werden. Eine echte Alternative.
 
Waschmaschine bei 30° 
Material: 55% Hanf und 45% Bio-Baumwolle kbA
 
Die Farbdarstellungen sind nur Richtlinien und können je nach Bildschirmeinstellung variieren.

 

Ein natürliches Trendprodukt zu jeder Jahreszeit

Hanf sorgt für ein angenehmes und frisches Hautgefühl im Sommer und wärmt in Winter. Bei empfindlicher und allergischer Haut wirkt Hanf besonders entspannend und gibt ein gutes Hautgefühl.

HempAge garantiert für Ihre Hanfprodukte

  • Stoffreste beim Zuschnitt werden recycelt.
  • HempAge ist Mitglied der FairWearFoundation (FWF)

 

55 % Hanf  |  45 % bioBaumwolle

 

Hanf
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"Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in den Himmel" - folgen wir diesem berühmten Jesuswort in der Übersetzung von Luther, dann war Jesus so etwas wie Surrealist. Kamele, die durch Nadelöhre gehen, erwarten wir eigentlich eher auf den Bildern eines Dalí als in der Heiligen Schrift. Tatsächlich  wurden mit  Kamelos, wie es in der griechischen  Vorlage von Luthers Übersetzung heißt, keine Tiere, sondern die Seile aus Cannabis bezeichnet, mit denen die griechische Flotte vertaut war. "Eher geht ein Hanftau durch ein Nadelöhr..." - das Bibelwort greift also zu einem ganz alltäglichen Vergleich - und die Korrektur von Luther's Übersetzungsfehler bringt ein verborgenes Stück Hanfgeschichte an den Tag. Außer im griechischen Kamelos steckt Cannabis auch in dem bis heute gebräuchlichen englischen Wort für Leinwand - Canvas -  uns eben solchen Canvas benutzte auch der nach San Francisco ausgewanderte fränkische Schneider Levi Strauss für seine 1873 patentierte Nietenhose - die erste Jeans. Kein anderes Materialhätte die auf dem Warenzeichen der Firma dargestellte Zerreißprobe - zwei Pferde versuchen, eine Hose auseinanderzuziehen - ausgehalten, außer dem unverwüstlichen Segeltuch aus Hanf, das Strauss benutze. Für seine Kunden, die oft im Wasser arbeitenden Goldwäscher, war aber nicht nur die Reißfestigkeit ihrer Arbeitshose interessant, anders als alle anderen Fasern konnte Hanfgewebe auf ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Wasser aufnehmen, ohne Schaden zu leiden und zu verrotten. Diese "Naßfestigkeit" der Hanffaser war vor dem Siegeszug der Kunstfasern absolut einzigartig und machte Cannabis zum unverzichtbaren Rohstoff. Nicht nur für robuste Bekleidung und Uniformen, Planen und Zelte, sondern vor allem für  alle maritimen Zwecke: für Seile und Segel eines einzigen  Großseglers wurden über 60 Tonnen  Hanffasern benötigt.

"Dampf statt Segel" und "Nylon statt Leinenhemden"...

So könnte man in Kurzfassung den Niedergang der Märkte für Hanffasern beschreiben: billige Importbaumwolle für Bekleidung,  billige Ersatzfasern aus den Kolonien wie Jute und Sisal und seit den 1930er Jahren die Kunstfasern, machten der angestammten Textilfaser Hanf die Märkte streitig. Ähnlich verlief die Entwicklung auf dem Markt fürPapier, wo Hanffasern  Mitte des 19. Jahrhunderts durch einen neuen, scheinbar kostelosen Rohstoff ersetzt wurden: Wald. Durch neue Maschinen zum Schreddern von Bäumen und Chemikalien zur Leimung  wurde die im Vergleich zu Hanf minderwertige Holzfaser zum bevorzugten Papierrohstoff. Dass Hanf auf derselben Fläche 4-5 mal soviel Papier liefert wie ein Wald spielte zu dieser Zeit eine untergeordnete Rolle, die Bäume wuchsen ja von selbst und mußten nur geschlagen werden -  seit aber in jüngerer Zeit die klimatischen Konsequenzen eines Kahlschlags des Planeten bewußt geworden ist, könnte Hanf einmal mehr zu einem Retter in der Not werden. Ökonomisch wieder wettbewerbsfähig wird die Hanffaser  für Papier aber erst, wenn die ökologischen Schäden, die der Kahlschlag von Regenwäldern verursacht, in die Rechnung für Holzpapier eingeht. Dasselbe gilt für die  Textilien aus Baumwolle: 50% aller Pestizide werden in einem Anbauland wie USA allein für Baumwolle verbraucht. Solange die dramatischen Schäden, die dieser Gifteinsatz verursacht, nicht in die Preise für die "billigen" Cotton-T-Shirts eingehen - solange müssen Hanf-Textilien, für deren Anbau keinerlei Pestizide eingesetzt werden, ein "hochpreisiges" Nischenprodukt bleiben.  Als technische Faser - im Dämmstoffbereich und im Automobilbau, ebenso wie für Spezialpapiere (Zigarettenpapier) - hat sich Hanf seine angestammten Märkte aber schon wieder zurückerobert. Selbst auf Jeans, T-Shirts und Hemden aus Hanf  - obwohl doppelt so teuer wie Baumwollware - möchten viele Benutzerinnen und Benutzer nicht mehr verzichten. Sie kommen giftfrei auf die Haut  und verfügen wegen der perfekten Feuchtigkeitsregulierung der Faser über einzigartige Trageeigenschaften: "Cool when it's hot, hot when it's not."

 

bioBaumwolle
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Baumwolle ist eine Naturfaser, welche aus den Samenhaaren der Baumwoll-Pflanze (Gossypium) gewonnen wird.

Verglichen mit Kunstfasern ist Baumwolle sehr saugfähig und kann bis zu 65 Prozent ihres Gewichtes an Wasser aufnehmen. Sind allerdings Gewebe aus Baumwolle einmal nass geworden, trocknen sie nur langsam. Zudem besitzt Baumwolle auch eine hohe Schmutz- und Ölaufnahmefähigkeit, ist aber auch in der Lage diese wieder abzugeben. Baumwollstoffe gelten als sehr hautfreundlich (sie „kratzen“ nicht) und haben ein äußerst geringes Allergiepotential.

Zusätzlich macht die Molekulare Struktur der Baumwolle ihre Fasern widerstandsfähig gegen Hitze und Laugen. Baumwolle ist damit auch bei starker Benutzung und häufiger Reinigung besonders langlebig.